Inspiration

Romance Interview mit Nina Bilinszki

Nina Bilinszki ist erfolgreiche Romance Autorin und hat mit Roadtrio Richtung Weihnachtswunder nun ihren ersten Romance Adventskalender veröffentlicht. In der zuckersüßen Liebesgeschichte, die die Leserin durch die 24 Adventstage hindurch begleitet, muss sich Olivia mit dem Schotten Callum wegen eines Schneesturms den letzten Mietwagen teilen, um es noch pünktlich zu Weihnachten nach hause in die schottischen Highlands zu schaffen. Im Interview verrät Nina Bilinszki, wovon sie zum schottischen Weihnachts-Roadtrip inspiriert wurde und was das besondere beim Schreiben eines Adventskalenders war.

Nina Bilinszki

Der Titel heißt Roadtrip Richtung Weihnachtswunder: Wie sind Sie auf die Idee eines Roadtrips als Setting gekommen? Gibt es einen (oder auch mehrere) Roadtrip, der Sie besonders inspiriert hat?

Ich liebe Roadtrips! Und zwar sowohl darüber zu lesen als sie auch selbst zu machen. Tatsächlich war ich schon auf zwei Roadtrips durch Schottland (und ein weiterer ist für das kommende Frühjahr geplant), und da war mir klar, dass ich irgendwann mal einen Roadtrip in Schottland schreiben muss. Dass es ausgerechnet ein winterlicher Roadtrip wird, hätte ich damals jedoch nicht vermutet – freut mich heute aber umso mehr! Ich finde, bei einem Roadtrip erfährt man so viel mehr über ein Land und deren Leute, als wenn man zwei Wochen Urlaub am selben Ort macht.

Roadtrip Richtung Weihnachtswunder

Ihre Geschichte spielt im verschneiten Schottland. Warum genau Schottland? Was verbinden Sie damit und was fasziniert am Winter in Schottland besonders?

Schottland ist für mich eins der schönsten Länder überhaupt. Besonders die Highlands mit ihren vielen Lochs haben es mir seit meinem ersten Besuch dort angetan. Die Landschaft hat einfach etwas magisches, egal in welcher Jareszeit man sie besucht, aber besonders im Winter, wenn wirklich alles verschneit ist, sieht es noch mal besser aus.

 

Schottland im Winter

Schottische Weihnachten klingt magisch! Gibt es eine schottische Weihnachts-/Wintertradition, die es Ihrer Meinung nach auch in Deutschland geben sollte?

Ich liebe die Tradition mit den Knallbonbons, die man wärend des Weinachtsessens zündet. Vor allem, wenn man keine fertigen kauft, sondern sie selbst herstellt und dann auch selbst mit allerlei Kleinigkeiten füllt (ich überlege, das dieses Jar für meine Familie vorzubereiten, aber verratet es ihnen nicht).

Was ich aber besonders toll finde, findet einige Tage nach Weihnachten statt. Die Schotten feiern nämlich drei Tage lang Silvester, das sich bei ihnen Hogmanay nennt, und ich finde, davon könnten wir uns eine Scheibe abschneiden. Dabei wird am 30.12. ein Fackellauf veranstaltet, am 31.12. feiert man das eigentliche Silveste mit lauten Straßenfesten und Konzerten, und am 01.01. kürt man die Feiertage dann mit der Neujahrstradition „Loony Dock“. Hierbei geht es (oft verkleidet) von der Highstreet aus zum Fluss Forth in South Queensferry, wo man dann ins eiskalte Wasser springt.

Roadtrip Richtung Weihnachtswunder 1. Dezember

Sie sind für Ihre New Adult Romane bekannt — Roadtrip Richtung Weihnachtswunder ist da als Adventskalender ja schon etwas neues: Gab es für Sie im Schreibprozess große Unterschiede? Was hat Ihnen dabei am meisten Spaß bereitet, Sie überrascht oder herausgefordert?

Ich kann mich schlecht kurzfassen, die größte Herausforderung beim Schreiben vom Weihnachtswunder waren also die Zeichenvorgaben, die ich pro Kapitel hatte, da in die Aufreißseiten immer nur eine gewisse Anzahl von Zeichen passt. Meine Lektorin und ich mussten da an einigen Stellen noch kürzen.

Aber dadurch habe ich viel für kommende Bücher gelernt, und ich muss sagen, dass es einfach unheimlich Spaß gemacht hat, das Weihnachtswunder zu schreiben. Ich liebe Weihnachten und vor allem die Vorweihnachtszeit und wollte schon immer mal ein Weihnachtsbuch schreiben. Jetzt diesen Adventskalender schreiben zu dürfen, war ein Privileg für mich, für das ich unheimlich dankbar bin.